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Auf welchen Ringen wirkt der Solitär klassisch besonders gut?

Da dieser Stein eine Sonderstellung auf dem Ring einnimmt, eignet er sich besonders gut für den eher schmalen Verlobungsring und wird für diesen dementsprechend gern gewählt. Das größtmögliche Funkeln dieses Brillanten macht den ganzen Ring zum echten Eyecatcher. Für viele Menschen gilt er schlechthin als das Sinnbild des Verlobungsringes. Der einzelne Edelstein – fast immer ein Brillant – steht absolut im Vordergrund und wird durch die besondere Fassung zusätzlich markant betont. Seinen Namen erhielt er vom französischen solitaire = einsam oder auch Einzelgänger. Es handelt sich also um einen einzelnen und einzigartigen Edelstein. Bezogen auf den Schmuckring bedeutet das: Der Stein ragt mit seiner Sonderstellung aus dem Design heraus, was seine Größe vs. schmalem Design des Rings und die Krappenfassung unterstützen. Diese bringt das Funkeln des Steins noch mehr zum Vorschein. Im übertragenen Sinn unterstreicht der Solitär klassisch die Einzigartigkeit seiner Trägerin. Er gilt als Brillant heute als der Klassiker schlechthin, was nicht immer so war: Ursprünglich wurden als Solitäre gern blaue Saphire verarbeitet, weil diese für Treue stehen, die bekanntlich essenziell für die harmonische und glückliche Zukunft des Paares ist. Schließlich löste das Juwelierhaus Tiffany im Jahr 1886 den Saphir durch Brillanten ab, weil diese mit ihrem Schliff noch deutlich mehr funkeln. Dieser Wechsel von einem Edelstein zu einem anderen änderte auch die Bedeutungsebene. Nun stand nicht mehr die Treue im Mittelpunkt, die ein Saphir so klassisch symbolisiert: Vielmehr steht ein facettenreich geschliffener, funkelnder Brillant für multiple Bedeutungen wie die Reinheit der Braut, die große Liebe des Paares und seine gegenseitigen Achtung. Natürlich hatten die Designer von Tiffany & Co. vor allem den Effekt des Funkelns im Sinn, der sich nur durch einen Diamanten mit Brillantschliff erzielen lässt. Die Hineindeutung übernahmen dann Marketingfachleute, die indes gar nicht so falsch liegen, wie wir meinen.

Warum funkelt der Solitär klassisch so sehr?

Ein Brillantschliff verschafft dem Diamanten sehr viele Facetten, welche den Lichteinfall unterstützen sowie die Lichtbrechung innerhalb des Diamanten fördern. Dadurch reflektiert er deutlich mehr Lichtstrahlen heraus, was beim Solitär klassisch ein charakteristisches Funkeln erzeugt. Das funktioniert eigentlich nur mit Diamanten. Zu beachten wäre, dass auch andere Edelsteine oder Halbedelsteine wie der Zirkonia den Brillantschliff erhalten können, doch sie funkeln nicht ganz so schön. Daher bezeichnen wir nur den Diamanten mit Brillantschliff und Krappenfassung als Solitär klassisch. Er muss nicht zwingend ein Verlobungsring sein, auch wenn er sich als solcher ausgezeichnet eignet. Auch Trau- und Schmuckringe profitieren von diesem außergewöhnlichen Design. Das Material des Ringes kann übrigens gern Gold, Titan, Platin, Palladium oder Silber sein. Besonders gut wirkt der Solitär klassisch auf einem schmalen Ring. Dennoch kommt er natürlich auch für breitere Designs infrage.