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Warum ist Platin derart selten, begehrt und wertvoll?

Selten, exklusiv, kostbar, unempfindlich, begehrt und extrem widerstandsfähig; diese Attribute charakterisieren das exklusive Edelmetall Platin, dessen Vorkommen vergleichsweise rund 30-mal seltener ist als Feingold.

Seltene Vorkommen treffen auf exklusive Materialeigenschaften

Mit seinem subtil- weißem Schimmer, der tatsächlich niemals an Strahlkraft verliert, übt Platin eine niemals enden wollende Faszination aus. Dank der überdurchschnittlich hohen Widerstandskraft des Edelmetalls fungieren Schmuckstücke auf Basis von Platin als exklusive und potentiell lebenslange Begleiter. Ähnlich wie Diamanten, in Kombination mit denen das erlesene Edelmetall seine volle Wirkung entfaltet, gilt Platin als Synonym für Unvergänglichkeit und Zeitlosigkeit, sodass Platinschmuck als edle Kreationen für die Ewigkeit zu verstehen ist. Qualitätsbewusste Schmuckliebhaber verschenken Platinschmuck demnach bevorzugt im Zuge bedeutender Anlässe wie etwa Hochzeit, Jahrestag oder Verlobung. Platin verleiht eleganten Outfits den finalen Feinschliff und dient als exklusiver Eyecatcher, der die Blicke Dritter spielerisch auf sich zieht. Im Nachgang an das Polieren präsentiert sich das Edelmetall mit einen extrem ausgeprägten Glanz.

Platin ist extrem korrosions- und anlaufbeständig, weshalb es mit einer ausgeprägten Langlebigkeit gepaart mit einem anhaltenden Schimmer begeistert. Im direkten Vergleich zu Feingold und Feinsilber ist das Material mechanisch stabiler. Da es etwa so weich wie Kupfer ist enthalten qualitativ hochwertige Schmuckstücke mit einem hohen Platinanteil zwecks Härtesteigerung zusätzlich eine Legierung aus Kupfer, Palladium und Iridium. Platin zählt zu der Riege der verhältnismäßig teuersten Materialien der Welt. Der Marktpreis für ein Gramm Platin liegt demzufolge im Schnitt doppelt so hoch wie der für Feingold und Feinsilber. Mitte des 18. Jahrhunderts erlangte Platin europaweit Bekanntheit und avancierte im Rahmen des 19. Jahrhunderts zum favorisierten Material für die Kreation von Juwelenschmuck. Zahllose der weltweit kostbarsten Juwelen wie etwa der Koh- I- Nor Diamant, der Teil der britischen Kronjuwelen ist, besitzen eine Einfassung aus Platin.

Platinschmuck begeistert mit besonders ausgeprägter Reinheit und ist ein Symbol für Unvergänglichkeit

In der Regel weist wertiger Platinschmuck einen Reinheitsgehalt in Höhe von jeweils 95 % auf. Demgegenüber zeigt 18- karätiges Gold einen Reinheitsgrad von je 75 %. Platinschmuck ist aufgrund seiner Reinheit hypoallergen und eignet sich daher ideal für Menschen mit sensibler und allergieanfälliger Haut.

Platinvorkommen sind selten, weshalb sich die Abbaugebiete des Edelmetalls auf wenige Orte beschränken. Primär findet der Abbau des Materials in Regionen Russlands und Südafrikas mitsamt seiner Platinwerke statt. Geringe Vorkommen konzentrieren sich zudem auf Gebiete in Zimbabwe, Südamerika und Kanada. Um eine Unze Platin abzubauen, die ein Eigengewicht von 31,1 g aufweist, braucht es durchschnittlich 8 Wochen. Parallel dazu erfordert der diesbezügliche Abbau rund 10 Tonnen Erz, wohingegen für eine Unze Feingold lediglich 3 Tonnen Erz zu fördern sind. Im Gegensatz zu anderen Edelmetallen verfügt Platin zudem über eine ausgeprägte Dichte, die dem Material ein relativ hohes Eigengewicht verleiht. Demnach wiegt ein Platinwürfel mit einer Größe von 15 cm in der Praxis 75 kg.