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Woraus bestehen Gelbgold-Legierungen?

Begehrt, faszinierend, unvergänglich, prestigeträchtig und kostbar; das ist Feingold. Das Edelmetall gilt seit jeher als Symbol für Macht und Reichtum und weckt weltweit Begehrlichkeiten. Im alten Ägypten diente Feingold als Sinnbild für Götter und Könige und personifizierte Unsterblichkeit und Prestige. Charakteristisch für den Rohstoff Gold ist seine ausgeprägte Korrosionsbeständigkeit.

Gelbgold ist das Produkt einer Legierung und verleiht ihm seine typische Farbschattierung

In seiner Reinform bzw. in Gestalt von Feingold ist das Edelmetall vergleichsweise weich, dehnbar und instabil. Ein Gramm reines Gold lässt sich demnach bis auf eine Gesamtlänge in Höhe von jeweils 6000 m ausziehen.

Aufgrund dieser chemischen Eigenschaften eignet sich reines Feingold nicht für die Schmuckherstellung. Für eine zielgerichtete Härtesteigerung im Rahmen der Schmuckkreation kombinieren Goldschmiede daher Feingold mit anderen Metallen und erschaffen auf diese Weise Goldlegierungen wie etwa Gelb-, Weiß-, Rose- und Rotgold, die sich hinsichtlich ihres Anteils an Feingold und ihrer speziellen Zusammensetzung bzw. dem Verhältnis der verwendeten Metalle unterscheiden. Gelbgold geht aus einer Legierung von purem Gold bzw. Feingold, Silber und Kupfer hervor. Grundsätzlich entscheidet der Anteil des verarbeiteten Feingoldes über die goldene Färbung der Legierung. In diesem Kontext gilt; je höher der Anteil an purem Gold, desto intensiver die gelbgoldene Färbung. Laut gesetzlicher Regularien gelten deutschlandweit Legierungen mit einem Feingoldanteil in Höhe von mindestens 33 % als Gelbgold. Entsprechendes Gold, das als 333er Gold bzw. 8 kt gekennzeichnet ist, ermöglicht die Stempelung bzw. offizielle Klassifikation als Gelbgold.

Hinsichtlich der objektiven Bewertung von Goldschmuck bzw. Geschmeide auf Basis von Gelbgoldlegierungen ist der jeweilige Anteil an Feingold ein maßgebliches Kriterium. Gelbgold – Schmuck ist in unterschiedlichen Karatstärken käuflich. Schmuck mit Gelbgoldlegierungen ist in Form von 333er-, 337er-, 417er-, 585er-, 750er-, 833er-, 916er- und 999er- Gold erhältlich. Als besonders hochwertig gelten Gelbgoldlegierungen mit 750er- Gold bzw. 18 kt und mehr. Rotgold entsteht aus einer Legierung von reinem Gold, Kupfer und Silber, wobei der Kupfergehalt vergleichsweise hoch ausfällt und bei maximal 20,5 % angesiedelt ist. Für Rosegold, das sich durch seinen feinen Schimmer auszeichnet, erfolgt das zusätzliche Beimengen von Kupfer, Silber und Palladium zu reinem Gold. Pures Gold kommt natürlich in der Natur vor, sodass im Gegensatz zum Abbau des seltenen Edelmetall Platins keine chemische Isolation des Goldes in Verbindung der Goldgewinnung des erforderlich ist.

Goldvorkommen der Erde haben ihren Ursprung in der Explosion von Sternen

Gegenden mit Goldvorkommen verteilen sich über die gesamte Welt. Allerdings erfolgt die überwiegende bergmännische Goldgewinnung in Stollen in Südafrika, den USA, Russland und Australien. Rund 40 % des Feingoldes stammt aus entsprechenden Regionen. Der Rohstoff reflektiert konzentriert gelbe, rote und infrarote Wellenlängen des Lichts.

Geburtsstätte von Feingold sind Kernverschmelzungsprozesse in der Supernova, die stattfanden ehe die Sonne existierte. Die auf der Erde vorkommenden Bestände an Feingold entspringen demnach nuklearen Prozessen, die am Ende des sterneiegnen Lebenszyklus stattfinden und den Stern im Rahmen spektakulärer Explosionen in seine Bestandteil zerlegen. Ursache hierfür sind die endlichen " Brennstoff- Reserven" der Himmelskörper.