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Was ist so besonders an Trauringen aus Roségold?



Goldringe sind klassische Trauringe und haben als solche eine sehr lange Geschichte. Obwohl es heute sehr viele verschiedenen Materialien gibt, aus denen diese Ringe mit ihrem so ganz besonderen Symbolgehalt bestehen können, ist Gold als Material für den Ehering immer noch am weitesten verbreitet. Schließlich ist Gold nicht nur Edelmetall, sondern außerdem sehr gut zu verarbeiten und extrem langlebig. Goldene Ringe sehen viele Jahr lang wie neu aus. Außerdem passt das Material auch perfekt zu sehr vielen Accessoires und Outfits, was besonders den Damen natürlich auch sehr wichtig ist.

Warum aber nun speziell Roségold Ringe. Dazu muss erst einmal erklärt werden, was Rosegold eigentlich ist? Reines Gold ist natürlich leuchtend gelb und sieht auch sehr edel aus. Allerdings wird es kaum zu Schmuck und schon gar nicht zur Herstellung von Ringen verwendet. Es ist dafür zu weich und zu empfindlich. Deshalb wird auf Legierungen mit anderen Metallen, zum Beispiel Palladium, Silber und Kupfer, manchmal auch Cadmium, Kobalt, Indium oder Eisen gesetzt. Die gängigsten Legierungen enthalten einen Goldanteil von 333, 375, 585, 750 oder 900 von 1000 Teilen.

Roségold ist eine Abart des sogenannten Rotgoldes. Dieses entsteht, wenn Gold mit Kupfer legiert wird. Je nachdem wie hoch der Kupferanteil ist, sieht die Legierung intensiver rot oder eher rose aus. Wird der Legierung noch noch ein kleinerer Anteil an Silber hinzugefügt, entsteht ein sehr schöner Farbton von kühlem silbrigen Rosa. Dazu wird ungefähr 75 Prozent Feingold mit etwa 20 Prozent Kupfer und rund 5 Prozent Silber gemischt.

Roségold und Rotgold gibt es erst seit dem späten 18.Jahrhundert. Es wurde von dem Russen Peter Carl Faberge erfunden, für die Gestaltung seiner weltberühmten Faberge-Eier. Deshalb wurde das Roségold früher auch als russisches Gold bezeichnet.

Heute ist Roségold beliebter als je zuvor. Das zeitlose Flair dieser ganz besonderen Farbe passt zu einer Vielzahl von Stilen, vom blumigen zartfarbigen Sommerkleid bis zu coolem Leder oder zu Jeansblau. Es sieht auch ganz besonders gut aus auf gebräunter Haut aus und lässt sich auch sehr gut mit Edelsteinen oder mit Weiß-und Gelbgold kombinieren. Außerdem wirkt Roségold auch keineswegs kitschig, wie die Farbe Rosa manchmal vermuten lässt. Ganz im Gegenteil ist diese Goldfarbe eher schlicht und unaufdringlich und passt auch an eine Männerhand perfekt. Und noch etwas kommt dazu: Roségold hat eine besonders romantische Bedeutung. Während nach Meinung vieler Menschen Weißgold für die Freundschaft und Gelbgold für die Treue steht, stehen Rot- und Roségold für Viele für die große Liebe.