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Stile & Dresscode

Aufgrund einer gewissen Demokratisierung des Luxus muss, um positiv aufzufallen, auch nicht mehr zwingend Echtschmuck getragen werden. Doch ganz gleich, ob echtes Gold und Edelsteine, Modeschmuck oder Fakes getragen werden, das Wichtigste an einem schönen Schmuckstück sind die hochwertige Verarbeitung und die gute Qualität - so sehen Swarovski-Kristalle besser aus als trübe Diamanten. Es ist sinnvoll, zu schlichten Schmuckstücken und günstigeren Steinen zu greifen, diese aber dafür in entsprechender Qualität zu wählen. Aufgrund immer häufiger auftretender Hautirritationen und Allergien gegen bestimmte Legierungen und Metalle sollte insbesondere bei Modeschmuck und Ohrringen vor dem Kauf, die Hautverträglichkeit getestet werden.

Neben unzähligen verschiedenen Stilinterpretationen gibt es einige Klassiker, die immer wieder in Mode kommen; allen voran der Symbolschmuck, die vermutlich älteste Schmuckform überhaupt. Je nach Kultur und aktuellen Modetrends wechseln die Sinnbilder und deren gesellschaftliche Zugehörigkeit. neben religiösen Zeichen wie Kreuze, sind Runen, Zahlen, Wörter, bestimmte Tierarten wie Schlangen, aber auch Herzen und Totenköpfe beliebte Amulette und Talismane. Ebenfalls ein Evergreen sind Motive aus der Natur wie Blumen und Tiere sowie die Farbklassiker Schwarz und Weiß. Auch Schmuck mit Sammelcharakter ist seit Jahrtausenden bekannt und allseits beliebt. Ein weiterer Longseller - wenn auch immer wieder mit Unterbrechungen - ist Vintage-Schmuck, wobei sich Art-déco-Kreationen besonderer Beliebtheit erfreuen. Allerdings sind es zumeist stilistische Anlehnungen an diese Epoche und keine Originalstücke. Auch avantgardistische Designs und Ethnostile finden sich periodisch unter den Must-haves aktueller Trends.

Hochkarätiger, dekorativer Schmuck passt wunderbar zu einer eleganten Abendrobe, trotzdem passieren im Detail oft Styling-Fauxpas. Harmonieren Proportion, Stil und Farbe von Schmuck und Bekleidung? Ist das Geschmeide ideal für Frisur und Silhouette der Trägerin? Schmeicheln das Edelmetall und die funkelnden Steine dem Teint? Mit dem richtigen Know-how ist perfektes Schmuckstyling eine einfache Sache. Bei Ringen, zum Beispiel aus Weißgold, gilt: Gleiches zu Gleichem. Zarte Finger verlangen zierliche Ringe - dies betrifft vorwiegend das Design und nicht die Steingröße -, kräftige Hände großformatigere Geschmeide. Wer kurze Finger hat, sollte keine zu breiten Ringe und nur einen Ring pro Hand tragen.

Steinreich

Edelsteine sind eine sehr individuelle Sache. Je nach Stil, Charakter und Anlass können sie unterschiedlich eingesetzt werden. Besonders hübsch wirken sie, wenn sie mit der Augenfarbe oder dem Outfit der Trägerin farblich korrespondieren. Dass abendliches Prunkgeschmeide im Schwimmbad unpassend ist, liegt auf der Hand. Opulente Kreationen verlangen, sofern sie untertags getragen werden, eine ganz besondere Styling-Raffinesse. Bei kleinen, dezenten oder klassischen Schmuckstücken können die Edelsteine auch tagsüber etwas größer ausfallen. Zudem gibt es hier eine Altersregel: Mit fortschreitender Reife der Trägerin dürfen die Ringe und Edelsteine immer dominierender und auch kostbarer werden. Ein Girlie mit einem dreikarätigen Diamanten wirken zumeist deplatziert, ist der Stein aber aus Onyx, sieht es damit jedoch hinreißend aus.