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Welchen Effekt erzielt die Pavé Fassung?

Diese Fassung, die hohe Goldschmiedekunst und Geduld bei der Herstellung verlangt, gehört zu den vielleicht schönsten Möglichkeiten, kleine Brillanten und andere Edelsteine einzufassen. Das Wort Pavé aus dem Französischen steht für ein Pflaster, wie wir es auch von der Straße kennen, und so wirken die Edelsteine in dieser Fassung in der Tat: Sie wurden auf höchst elegante Weise auf das tragende Edelmetall „gepflastert“. Dabei sollen sie alle annähernd die gleiche Größe haben. Schauen Sie sich nur den Effekt von Brillanten auf Gold, Silber, Platin oder Palladium an! Ihre schiere Menge erzeugt eine flächendeckende Oberfläche aus Edelsteinen. Dabei fasst der Goldschmied bzw. Schmuckdesigner jeden einzelnen Diamant von Hand ein. Daher dauert die Fertigung von Schmuckstücken mit Pavé Fassung relativ lange – und erfordert nicht zuletzt viel Geschick. Die entstehende Optik mögen Frauen beispielsweise bei ihrem Verlobungsring sehr. Sie wirkt umso gekonnter, je ähnlicher sich die gefasste Edelsteine sind. Idealerweise sind sie tatsächlich gleich groß. Sie haben den gleichen Durchmesser, den gleichen Tafeldurchmesser und sogar dieselbe Höhe. Mit so einer Auswahl der Steine erscheint das Pavé sehr ebenmäßiger und überzeugt mit einem überragenden Design. Übrigens kann zu kleinen Brillanten noch ein Solitär hinzukommen, der ein großer geschliffener Diamant, aber beispielsweise auch ein Rubin oder Smaragd sein kann und zum wahren Eyecatcher wird. Erwähnenswert wäre noch, dass es auch eine bewusste Abweichung von der Gleichmäßigkeit der üblichen Pavé Fassung geben kann: Beim „unorganized“ Pavé trägt die Fassung unterschiedlich große Steine, um einen Sondereffekt zu erzielen. In einigen Fällen handelt es sich sogar um verschiedene Edelsteine, so um Brillanten (geschliffene Diamanten), Rubine, Saphire und/oder Smaragde. Solche Schmuckstücke sind etwas seltener zu finden, doch schauen Sie immer wieder bei uns vorbei, ob sie diese vielleicht bei Gelegenheit entdecken. Manche Menschen mögen gerade dieses Mini-Chaos, weil es noch mehr Aufmerksamkeit erzeugt.

Wie wird die Pavé Fassung hergestellt?

Dies ist ein wahrhaft mühseliger Prozess. Als Sonderform einer eingeriebenen Fassung lässt sich Pavé nur herstellen, indem der Schmuckdesigner bzw. Juwelier mithilfe eines kleinen Meißels winzige Einkerbungen in das tragende Edelmetall ritzt. Sie müssen exakt so groß sein, wie es der zu fassende Edelstein verlangt. Nach dessen Einsetzen reibt der Goldschmied das Edelmetall über die Ränder des Edelsteins, sodass dieser den nötigen festen Sitz erhält. Das Geschick verlangt es nun, dass die Oberfläche mit Brillanten gepflastert ist, doch auch der Glanz des Edelmetalls nicht zu kurz kommt. Gerade dadurch bringt ja die Pavé Fassung das Schmuckstück zum Strahlen. Sie lässt eine schillernde Straße entstehen. Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf die durchgehende Oberfläche aus funkelnden Brillanten, aber das Edelmetall leistet ebenfalls seinen Beitrag. Dies macht die große Kunst einer Pavé Fassung aus.